In Mönchengladbach gibt es immer wieder skurrile Einsätze, bei denen man sich fragt, ob das gerade wirklich passiert. Hier sind einige der kuriosesten und „besonderen“ Vorfälle aus der Region:
- Die Toilettenschüssel-Abwehr: Bei einem Überfall auf einen Juwelier im Jahr 2025 reagierte der Inhaber höchst kreativ. Um die Täter zu vertreiben, warf er eine alte Toilettenschüssel aus einem nahestehenden Baucontainer auf den Gehweg.
- Taube legt Bahnverkehr lahm: Ein eher unfreiwilliger „Einsatz“ betraf eine Taube, die den Zugverkehr im Raum Mönchengladbach zum Erliegen brachte. Der Vogel hatte mit einem Bein auf einem Isolator und mit dem anderen auf der Stromleitung gestanden – das Ergebnis war ein spektakulärer, wenn auch für die Taube tragischer Kurzschluss.
- Brandursache „Öllappen“: Ein Millionen-Schaden in einer brandneuen, noch nicht eröffneten Feuerwache wurde im Herbst 2025 durch etwas denkbar Simples ausgelöst: In Öl getränkte Lappen hatten sich durch Selbstentzündung entflammt.
- Polizei der Zukunft: Das Präsidium lädt für 2026 Bürger und Schulklassen zu Führungen ein, um die „Polizei der Zukunft“ zu präsentieren – hoffentlich ohne fliegende Toilettenschüsseln.
- Pechvogel am Steuer: Nach einer Schlägerei an der Bahnhofstraße in Rheydt beobachteten Beamte einen sichtlich betrunkenen Mann, der versuchte, mit seinem Auto zu flüchten – dumm nur, dass die Polizei bereits vor Ort war und ihn direkt aus dem Verkehr ziehen konnte.
- Parken mit Hindernissen: Kuriose Szenen spielten sich ab, als ein Auto in Rheydt direkt in eine Kirchentür fuhr – ein unfreiwilliger Besuch im Gotteshaus, der in der lokalen Berichterstattung für Aufsehen sorgte.
- Illegales Dosen-Depot: Bei einer Razzia in Mönchengladbach stießen Ermittler auf ein riesiges illegales Lager mit Tausenden Getränkedosen, was zu Ermittlungen wegen Hehlerei führte – ein wahrer „Dosen-Berg“ für die Protokollanten.
Fußball-Anekdoten
Viele humorvolle Geschichten ranken sich um den Kultverein Borussia Mönchengladbach und seine legendären Spieler und Trainer.
- Günter Netzer’s Trainingseinstellung: Über die Vereinslegende Günter Netzer wird berichtet, dass er von Montag bis Donnerstag oft „verletzt“ war und nicht mit der Mannschaft trainierte, die in dieser Zeit an ihrer Kondition und am Ball arbeitete. Am Donnerstag zeigte er jedoch bereits wieder seine hervorragende Klasse. Dies unterstreicht seinen Ruf als exzentrischer, aber genialer Spieler.
- Der Spitzname „Fohlen“: Der heute stolze Spitzname „Die Fohlen“ geht auf die 1960er Jahre zurück, als die junge, unbekümmerte und schnelle Mannschaft von Hennes Weisweiler die Bundesliga aufmischte und von den Medien diesen Beinamen erhielt.

