Rheydt – Nicht nur ein Stadtteil

1856 erhielt Rheydt offiziell das Stadtrecht

Ein Stadtteil im Wandel

  • Interkulturelle Familienbibliothek: Ein Schlüsselprojekt der „Sozialen Stadt Rheydt„. Auf 1.500 qm bietet sie nicht nur Bücher, sondern fungiert als Begegnungsort für Familien aller Herkunftsländer.
  • Quartiersmanagement: Es gibt gezielte Bemühungen, die Lebensqualität zu steigern. Projekte wie „Besser leben in Rheydt“ setzen auf Gesundheitsförderung und soziale Teilhabe direkt im Viertel.
  • Kreativquartier: Initiativen versuchen, Rheydt als Ort für Künstler und die Kreativszene zu etablieren, um die Vielfalt auch kulturell und wirtschaftlich zu nutzen. 

Hinter der Vielfalt stehen zahlreiche Akteure, die Integration aktiv gestalten:

  • VKI MG (Verband für Kulturen & Integration): Dieser Dachverband ist die zentrale Anlaufstelle für über 30 Migrantenorganisationen in der Stadt und fördert den Austausch zwischen den Kulturen.
  • Deutsch-ukrainische Kulturgemeinschaft: Ein Beispiel für neuere Vereine, die sich um den Erhalt ihrer Kultur bemühen und gleichzeitig Integrationshilfe leisten.
  • samo.fa: Ein Netzwerk, das speziell die Stärkung von Menschen mit Fluchtgeschichte durch Migrantenorganisationen unterstützt. 

Die kulturelle Vielfalt wird besonders bei großen Veranstaltungen sichtbar, wie dem interkulturellen Straßenfest oder der Interkulturellen Woche, die jedes Jahr im September mit einem bunten Programm aus Musik, Tanz und Kulinarik lockt.

Rund um den Rheydter Markt – Drohnenaufnahme –

Rheydt

Rheydt - Nicht nur ein Stadtteil
Foto: hpv-fotografie (2021)

1856 Stadtrecht

Stadtteil

NS-Zeit

Polizeipräsident Isenrath
Polizeipräsident Isenrath gilt heute als Beispiel für einen Beamten der Weimarer Republik, der sich dem Nationalsozialismus bereits vor 1933 mutig entgegenstellte und dafür während der Diktatur persönlich und finanziell sanktioniert wurde.